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Projekt „Leitungswasserfreundliche Schule – überregional“
Mit Leitungswasser die Umwelt schützen!
 
Trinkwasser kommt in Deutschland aus dem Wasserhahn (englisch: tap). Trotzdem trinken wir immer mehr Wasser aus Flaschen, mit erheblichen Folgen für die Umwelt.

Mit dem Pilotprojekt „leitungswasserfreundliche Schule“ hat der Verein a tip: tap 2017 an zahlreichen Schulen in Berlin initiiert, dass Leitungswasser zum Schulalltag gehört.
Jetzt geht das vom Umweltbundesamt geförderte Projekt in die zweite Phase und wird auf die Bundesländer Brandenburg, Hessen und Schleswig-Holstein ausgedehnt.

Mit dabei, als Projektpartner für Schleswig-Holstein, ist der Martin-Meiners-Förderverein.
An fünf Schulen im Kreis Segeberg werden wir mit den von a tip: tap entwickelten Bildungsmodulen Schüler*innen der Sekundarstufen I und II dabei unterstützen, sich das Thema Leitungswasser aus verschiedenen Perspektiven zu erschließen und reflektierte Entscheidungen zu ihrem Trinkverhalten treffen zu können. Mit kooperativen Lernmethoden erarbeiten wir, mit Bezügen zu Naturwissenschaften, Kunst und Wirtschaft sowie Politik und Sozialkunde, das Lebensmittel Leitungswasser.

Infos und Anmeldung zum Projekt „Leitungswasserfreundliche Schule“:
Bettina Kramer
Tel. 04551 909156 bettina.kramer@mmfv.info

Die Bildungsmodule im Überblick

Naturwissenschaft (Klassenstufe 4-12)
Im Fokus des Workshops stehen die Funktionen des Wassers im Körper. Dabei setzen wir uns unter anderem mit den Inhaltsstoffen und den gesundheitlichen Aspekten von Wasser auseinander: Wofür benötigt unser Körper eigentlich Wasser? Zusätzlich werden in diesem Modul der natürliche Wasserkreislauf, die Wege von Leitungs- und Flaschenwasser und damit das Funktionieren von Wasserwerken und Kläranlagen erklärt.

Kunst und Wirtschaft (Klassenstufe 5-12)

In der Fächerkombination Kunst und Wirtschaft setzen wir uns mit den Marketingstrategien der Flaschenwasserkonzerne auseinander, die den Hauptgrund für den steigenden Absatzmarkt darstellen. Die Schüler*innen werden dazu angeregt, sich mit aktuellen Flaschenwasserwerbungen kreativ und kritisch auseinander zu setzen und selbst Werbung für Leitungswasser zu gestalten. Außerdem schauen wir uns auf einer Landkarte die Transportwege von bekannten Flaschenwässern an und diskutieren die negativen Auswirkungen für den Klimawandel.

Politik und Sozialkunde (Klassenstufe 8-12)

Wir betrachten den Unterschied zwischen privaten und öffentlichen Wasserversorgern und deren Auswirkungen, Vor- und Nachteile auf nationaler und globaler Ebene. Ein letzter wichtiger Punkt ist die Einleitung einer Wasserwende in der Schule. Wir wollen die Schüler*innen dazu motivieren, selbst aktiv zu werden und sich für eine gemeinsame Sache in der Schule zum Thema Leitungswasser einzusetzen: zum Beispiel für einen schuleigenen Trinkbrunnen oder personalisierte Trinkflaschen mit dem Schullogo.
Diese drei Bildungsmodule können einzeln an drei aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden oder auch flexibel kombiniert werden. Das ausgewählte Modul wird an das Niveau der Klassenstufe angepasst. Sie nehmen jeweils einen ganzen Schultag in Anspruch (6-7 Schulstunden). Innerhalb eines Moduls sollte die Gruppengröße von 30 Schüler*innen nicht überschreiten; 1-2 begleitende Lehrer*innen sind wünschenswert.
 
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